«Freelance-Contest» 2. PLATZ FÜR MELINA

Unsere Grafik-Lernende Melina Bergamin hat mit ihrem Plakat für den alle drei Jahre stattfindenden «Freelance-Contest 2019/20» den zweiten Platz erreicht. Sie hat die Idee eines Schülerinnen-Teams der Scola Sedrun erfolgreich umgesetzt.

Alle drei Jahre findet der nationale «Freelance-Contest» statt. Die Idee der Sekundarschule Sedrun zum Thema Cannabis-Prävention hat es in diesem Jahr unter die zehn Finalisten geschafft. Die Miux-Grafiker-Lernende Melina Bergamin hat die Idee der Schulklasse grafisch umgesetzt. Am Freitag, 3. April, sind die Sieger bekannt gegeben worden und Melinas Plakat hat den zweiten Platz erreicht, nur zwei Punkte hinter der Siegerarbeit. Auch bei den Cinémotions hat Melinas Arbeit den zweiten Platz erreicht.

Der von den kantonalen Präventionsfachstellen von Graubünden, Appenzell Innerrhoden, Nidwalden, St. Gallen, Schaffhausen, Schwyz, Thurgau, Zürich und Zug sowie vom Fürstentum Liechtenstein ausgeschriebene Contest richtet sich an Schülerinnen und Schüler der Sekundarstufe I. Der «Freelance-Contest» stellt Unterrichtsmaterial zu Präventionsthemen zur Verfügung und gibt Tipps, wie die Schülerinnen und Schüler eine Präventionskampagne gestalten und Texten können. So lernen die Schülerinnen und Schüler, wie Kommunikation gestaltet wird und eine lösungsorientierte Botschaft entsteht. Das liefert eine Grundkompetenz im Entschlüsseln von Werbebotschaften – und ein vertiefter Umgang mit den Suchtthemen ist auch bereits Teil der Prävention. Rosanna Hommel, Luna Knopp, Vanessa Tuor und Leonie Tuor von der Scola Sedrun haben die Herausforderung angenommen und eine Präventionsidee entwickelt, die dann von Melina sehr erfolgreich umgesetzt worden ist.

Rekord-Beteiligung

156 Plakatideen sind in diesem Jahr eingereicht worden, das ist ein Rekord in der zehnjährigen Geschichte des «Freelance-Contest», wie es auf deren Webseite heisst. Alle drei Jahre wird der Wettbewerb durchgeführt und das grosse Teilnehmerfeld beweist, dass seine Botschaft immer mehr Gehör findet. Die Jury besteht aus Schülerinnen und Schülern, den Präventionsverantwortlichen der beteiligten Kantone sowie aus Grafik-Spezialistinnen und -Spezialisten. In diesem Jahr sind die Arbeiten wegen der Corona-Krise online bewertet worden, so konnten die erfolgreichen Mädchen aus Graubünden ihren Erfolg nicht an der Preisverleihung vor Publikum feiern. Das schmälert die grosse Freude aber in keiner Weise.

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